MTB-Tour Granittrail
Tag 1:
Die Vorfreude auf dieses Wochenende war schon lange zu spüren. Der Verein entschied sich heuer anstatt der Hüttentour eine zweitägige MTB-Tour zu veranstalten. Am 1. Oktober war es so weit. Perfekt organisiert von unseren Höfler-„Buam" Walter und Thomas ging es mit dem örtlichen Busunternehmen Kattner in Richtung Weitra zum Ausgangspunkt der Tour. Mit von der Partie waren acht Herren und eine Dame. Bei der Fahrt dorthin strahlte die Sonne so schön vom Himmel, dass man dem Wetterbericht keinen Glauben schenken wollte, dass die Temperaturen unter 10 Grad liegen. Egal, gut gelaunt ging die Tour los und die Kälte war schon nach kurzer Zeit vergessen. Die Strecke führte über Stock und Stein, über Wiesen und mit Schwammerl übersäten Wäldern durch das schöne Waldviertel. Das Waldviertel hat neben der schönen Umgebung noch mehr zu bieten: es ist Anbaugebiet für leckeren Mohn. Verpackt in Teig entsteht ein leckeres Gebäck, die Mohnzelten. Auch diese mussten auf Herz und Nieren bei einem Stop am Frauenwieser-Teich getestet werden. Gestärkt ging die Reise weiter. Ein Sirenenenalarm „zwang" uns zu Mittag noch einmal zur Einkehr num uns in Sicherheit zu bringen. Nach der Erkenntnis, dass es sich nur um den jährlichen Probealarm handelte, ging es vorbei an der Burgruine Arbesbach zum Etappenziel in Alt-Melon. Bei einem ausgiebigen Abendessen wurde der Tag noch einmal bis ins kleinste Detail besprochen und die Ziele für den nächsten Tag festgelegt.
Eckdaten Tag 1: 70 km, 1700 hm circa ;)
Tag 2:
Der Blick aus dem Fenster verhieß nichts Gutes. Es regnete, trotzdem war die Stimmung lustig und ausgelassen, denn Trübsal blasen brachte uns auch nicht weiter. Außerdem heißt es, bei schönen Wetter kann es jeder. Gestärkt vom Frühstück ging die Tagesetappe los. Obwohl der Regen immer stärker wurden sank die Motivation der Teilnehmer keineswegs. Checkpoint Nummer 1 war der nette Ort Bärenkopf. Dort angekommen war es Zeit für eine Kaffeepause, um dem Regen etwas zu entkommen. Nach dem Motto, es hilft nichts, ging es vorbei an wunderschönen Bachläufen und Waldpassagen in Richtung Mittagspause. Komplett verdreckt hofften wir, vom Wirt nicht verjagt zu werden. Das war zum Glück kein Thema. Bei Knödelschmarrn und Bratlschmaus war der Blick durch den Wintergarten immer in Richtung Himmel gerichtet, um den perfekten Zeitpunkt zu erwischen die Reise fortzusetzen. Den gab es leider nicht, da das Wetter immer mystischer und der Regen immer stärker wurde. Durch nebelverhangene Wälder ging es über den letzten Anstieg, Wurzelpassagen und flotten Abfahrten nach Persenbeug, wo es dann mit dem Zug nach Hause ging.
Eckdaten Tag 2: 60 km / 1600 hm circa
Kurz zusammengefasst war es ein abwechslungsreiches Wochenende, das wir nicht so schnell vergessen werden.
Bericht: Dominik Schickmair

