Istria300 (CRO)

Mit insgesamt sechs Mitgliedern und zwei ambitionierten Radsportlern war der RC Stadt Haag beim diesjährigen Istria 300 in Kroatien vertreten. Das Rennen in Istrien bietet mit Distanzen von 135, 209 und 300 Kilometern für jeden Teilnehmer eine besondere Herausforderung. Für unsere Fahrer standen dabei ganz unterschiedliche persönliche Ziele im Mittelpunkt – vom erfolgreichen Finish bis hin zum Kampf um eine Spitzenplatzierung.
Auf der 209-Kilometer-Strecke gingen Thomas Höfler, Andreas Schnetzinger, Julia, HC und Florian Stockinger an den Start. Für Julia war die Vorgabe klar: Sie wollte die Strecke innerhalb des vorgegebenen Zeitlimits bewältigen und erfolgreich das Ziel erreichen. Thomas Höfler und Andreas Schnetzinger hatten sich vorgenommen, ihre bisherigen Zeiten zu verbessern und damit ihre persönliche Leistung weiter zu steigern. Auch Florian Stockinger stellte sich der anspruchsvollen 209-Kilometer-Distanz und komplettierte damit das Starterfeld des RC Stadt Haag auf dieser Strecke.
In der Königsklasse über 300 Kilometer starteten Dominik Schickmair, Bernhard Losbichler und Andreas Lexmüller. Für Bernhard und Andreas L. war das Ziel zunächst klar: Die anspruchsvolle 300-Kilometer-Distanz bewältigen und das Ziel erreichen. Dominik wollte hingegen seine aktuell gute Form testen und hatte sich vorgenommen, unter die Top 10 zu fahren.
Für Dominik begann das Rennen vielversprechend. Er konnte den Kontakt zur Spitzengruppe halten, ehe ihn ein Defekt zurückwarf. Durch den technischen Zwischenfall verlor er den Anschluss an die Führungsgruppe. Nach einer Ambitionen fährt bis zur Streckenteilung entschied er sich jedoch, auf die 209-Kilometer-Strecke zu wechseln. Dort zeigte er weiterhin seine gute Form und erreichte schließlich das Ziel in 6:09:59.
Auch für Andreas Lexmüller verlief das Rennen nicht ganz nach Plan. Da er vor dem Rennen kaum zum trainieren kam, entschied auch er sich die Distanz zu verkürzen und auf die 135-Kilometer-Strecke zu wechseln. Damit stand an diesem Tag nicht mehr die ursprüngliche Distanz, sondern eine vernünftige und sichere Renneinteilung im Vordergrund.
Bernhard Losbichler blieb hingegen seinem Vorhaben treu und nahm die Herausforderung über die vollen 300 Kilometer an. Sein erklärtes Ziel war es, die Königsklasse zu bewältigen und das Ziel nach dieser enormen Distanz zu erreichen.
So wurde das Istria 300 für die Fahrer des RC Stadt Haag zu einem Rennen mit unterschiedlichen Herausforderungen und persönlichen Zielen. Nicht immer läuft ein Rennen wie geplant – Defekte, körperliche Probleme und schwierige Bedingungen gehören zum Radsport dazu. Umso wichtiger ist es, die richtige Entscheidung zu treffen und das Rennen den Umständen entsprechend anzupassen.
Der RC Stadt Haag war mit viel Einsatz, Teamgeist und Kampfgeist dabei und stellte sich den Herausforderungen der verschiedenen Distanzen. Das Istria 300 bleibt damit für unsere Teilnehmer ein besonderes Erlebnis und eine weitere wertvolle Erfahrung in der Radsportsaison.
Bericht: Dominik Schickmair
MTB Dirndltal Race (Frankenfels)

Alles hat ein Ende – so auch der Top Six MTB Trophy 2026!
Im schönen Dirndltal bei Frankenfels fand am 19. September der Abschluss der diesjährigen Saison statt. Der RC Haag war mit drei Bikern vertreten: Niklas Higelsberger sowie Walter und Thomas Höfler nahmen bei perfekten Bedingungen die Herausforderung an. Niklas und Walter starteten auf der Fun-Strecke über 21 km mit 800 Höhenmetern, Thomas nahm die Trophy-Distanz in Angriff – das bedeutete, die oben genannte Runde zweimal zu bewältigen. Leider erwischte Thomas einen rabenschwarzen Tag. Ohne Energie und Kraft musste er das Rennen bereits nach der ersten Runde beenden.
Besser lief es für Niklas und Walter auf der Fun-Distanz! Niklas beendete seinen ersten Mountainbike-Marathon nach 1:40 Stunden. Das bedeutete den 43. Gesamtrang und in der U17-Kategorie den 8. Platz – eine starke Leistung!
Walter überquerte nach 1:30 Stunden die Ziellinie. Mit dem 35. Gesamtrang und dem 2. Platz in der M60+ Kategorie sicherte er sich zugleich den 1. Platz in der Gesamtwertung des TopSix Cups in der M60+ Klasse auf der Small-Distanz!
Herzliche Gratulation an unsere drei Biker zu ihren Leistungen! Danke an den Veranstalter für ein Top-Event und die tolle Saison - 2027 kann kommen!
Bericht: Thomas Höfler
Österreichische Gravel-Meisterschaft in Pama

Pama im Osten Österreichs war am Samstag, den 12. September, das Mekka des österreichischen Gravel-Sports. Neben den Staatsmeisterschaften wurden auch die Österreichischen Meister in den verschiedenen Altersklassen ausgetragen. Dominik Schickmair startete in der Kategorie 39–44.
Die 88 Kilometer führten durchwegs abseits befestigter Straßen. Die Strecke war gespickt mit anspruchsvollen Untergründen: tiefe Wiesenauffahrten, lockere Schotterwege und schmutzige Asphaltabschnitte. Dass bei dieser Strecke die Konzentration keine Minute nachlassen durfte, bekam auch Dominik zu spüren. Er stürzte nicht nur einmal – nein, er ging gleich zweimal zu Boden. Zum Glück kam er mit einigen Abschürfungen davon, auch wenn jeder der beiden Stürze so hart war, dass er das Rennen und sogar die Saison hätte beenden können. Trotz der Stürze konnte sich Dominik in der Gruppe um die Plätze 2 bis 4 halten. Im Zielsprint sorgte dann ein netter Autofahrer mit Anhänger für zusätzliche Unruhe. Er versperrte ihnen den Weg, wodurch ein sicherer Zielsprint nicht mehr möglich war.
Trotzdem ist Dominik mit dem 4. Platz in der Gesamtwertung und dem Gewinn des Österreichischen Meistertitels in der Klasse 39–40 sehr zufrieden.
Bericht: Dominik Schickmair
Race Around Austria - Challenge

Fast 10 Jahre ist mein letzter Solo-Start beim RAA her. In den letzten Jahren war ich beim Zuschauen und Betreuen meines unschlagbaren Teamchefs Philipp Kaider immer „On Fire“. Heuer musste ich nach langer Rennpause wieder selbst an den Start.
Mit klaren Zielen im Kopf hatte ich in der Vorbereitung richtig viel Freude am Radfahren – und das hatte ich schon lange nicht mehr. Alles lief perfekt, bis ich am Sonntag vor dem Start mit der Familie einen Ausflug ins Freibad machte und mir beim Rutschen das Genick stauchte. Die Folge: Ich konnte meinen Kopf weder heben noch drehen. Mein Glück war mein Physio Patrick, der mich bis zum Start jeden Morgen um 6:00 Uhr in seiner Praxis behandelte. Er schaffte es tatsächlich, mich so weit fit zu bekommen, dass ich zumindest starten konnte.
Und wie ich starten konnte! Mit kontrollierter, aber engagierter Fahrweise war der anvisierte Zeitplan voll im Soll. Bis Ulrichsberg – dort mussten wir uns, wie alle anderen auch, gegen sehr starken Seiten- und Gegenwind stemmen. Trotzdem gab ich mein Ziel nicht auf und versuchte, mich bis zum Schluss zu pushen.
Mein Team war in dieser Zeit meine absolute Stütze. Es feuerte mich immer an, wenn ich es brauchte, und sorgte auch in Situationen, in denen es einmal nicht nach Wunsch lief, für eine positive Stimmung.
So kamen wir mit einer Zeit von 16:33 Uhr, kurz vor der Jausenzeit, in St. Georgen im Attergau an.
Ich bin mega zufrieden damit, so stark ins Rennfahren zurückzukommen. Wir werden sehen, wie es sich entwickelt, denn es macht mir einfach Spaß zu trainieren und zu sehen, wie sehr der Sport das Leben bereichert.
Zum Schluss möchte ich mich noch ganz herzlich bei allen Zuschauern und bei allen bedanken, die mich unterstützt haben. Das ist einfach unglaublich motivierend!
Bericht: Dominik Schickmair
Mostviertler Bike Marathon

Nach der Pause seit Juni ist der Mostviertelmarathon in Mank die Fortsetzung der TopSix-Rennserie. Der Start der Small-Distanz (41 km/1.100 hm) und der Fun-Distanz (25 km/650 hm) erfolgte um 14:00 Uhr am Nachmittag. Das Wetter war trocken und heiß, daher waren die Bedingungen sehr schnell. Bergab musste man die Bremsen jedoch mit Bedacht bedienen, da sich der Boden als sehr staubig und lose erwies.
Walter Höfler kämpfte sich auf der Fun-Distanz nach 1 Stunde und 20 Minuten ins Ziel und erreichte den undankbaren 4. Platz in der M50-Alterswertung! In der Gesamtwertung bedeutete das Rang 13. Mit seiner Performance war er dennoch zufrieden.
Thomas nahm sich die Small-Distanz vor. Er brauchte etwas, bis er seinen Rhythmus fand, konnte jedoch in der Schlussphase noch einmal zulegen und überquerte die Ziellinie nach 2 Stunden und 12 Minuten. Am Papier standen damit der 14. Platz in der M40-Altersklasse und der 32. Platz in der Gesamtwertung zu Buche.
Danach gab’s noch ein leckeres Kotelett und ein Bier – alkoholfrei natürlich! ???? Die nächste und letzte Station der TopSix-Rennserie 2026 ist das Dirndltalrace in Frankenfels am 19. September. Für Walter geht es dort auf der Small-Distanz um den Gesamtsieg in der M60-Altersklasse! ????????♂️
Bericht: Thomas Höfler
Salzkammergut Trophy

Die Salzkammergut Trophy zählt seit jeher zu den Königsveranstaltungen im Mountainbike-Sport und lockt Teilnehmer aus ganz Europa in das wunderschöne Salzkammergut.
Walter nahm die Strecke über 37,5 km mit 1.100 Höhenmetern in Angriff. Er startete um 11:30 Uhr in Bad Goisern, steigerte sich während des Rennens kontinuierlich und erreichte nach 2 Stunden und 14 Minuten wieder das Ziel. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 6. Platz in seiner Altersgruppe unter 50 Teilnehmern sowie Rang 92 in der Gesamtwertung von 345 gewerteten Teilnehmern.
Thomas stellte sich der Königsdisziplin: 201 km und etwas mehr als 6.000 Höhenmeter. Um 5:00 Uhr morgens ging es los in Richtung Ewige Wand. Das Frühstück lag noch etwas schwer im Magen, und auch der Stau beim ersten Anstieg war der Stimmung nicht gerade zuträglich. Oben angekommen zeigte sich jedoch bereits die aufgehende Sonne, und schön langsam meldeten sich auch die Beine. Es folgten einige Highlights: der Downhill Richtung Bad Ischl, die Durchfahrt bei der Ewigen Wand und natürlich die begeisterten Fans entlang der Strecke. Sprungschanzen wurden aufgebaut, Glocken mussten im Vorbeifahren geläutet werden und unzählige Hände warteten darauf, abgeklatscht zu werden. Die Fans sind ganz klar DAS Highlight dieser Veranstaltung! Kurz vor Hallstatt, bei Kilometer 140, spielte der Wettergott noch einen Streich und öffnete seinen Duschhahn. Wetter-Apps wurden gecheckt, Zweifel kamen auf, über die Temperaturen auf der Rossalm (1.500 m Seehöhe) wurde diskutiert, und sogar das Wort „Lungenentzündung“ fiel. Doch entgegen aller digitalen und menschlichen Prognosen brachen plötzlich Sonnenstrahlen durch die grauen Wolken – und schon ging es für Thomas wieder aufs Rad. Nicht lange danach wartete mit der Rossalm der höchste Punkt der Tour: 1.000 Höhenmeter am Stück, bei einer durchschnittlichen Steigung von deutlich über 15 Prozent. Nicht gerade schnell, aber kontinuierlich wurde auch diese Hürde gemeistert. Danach hieß es, bei den schnellen Abfahrten konzentriert zu bleiben und den letzten Anstieg von Gosau retour Richtung Bad Goisern noch hinter sich zu bringen. Nach 14,5 Stunden überquerte Thomas unter großem Applaus und einem tollen Empfang in Bad Goisern die Ziellinie.
„Einmal Hölle und zurück“ lautet das Motto dieser Veranstaltung. Treffender kann man dieses Erlebnis wohl kaum beschreiben!
Bericht: Thomas Höfler
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24h Radmarathon Grieskirchen - Jubiläumsveranstaltung

40 Jahre RC Stadt Haag – Erfolgreicher Auftritt beim 24-Stunden-Rennen in Grieskirchen
Am Samstag fand im Rahmen des 24-Stunden-Rennens in Grieskirchen die Jubiläumsveranstaltung „40 Jahre RC Stadt Haag“ statt.
In den Kategorien 24h Big Team, 24h 4er-Team, 6h 2er-Team sowie der anspruchsvollsten Disziplin, dem 24h-Solo-Bewerb, standen insgesamt 19 Sportlerinnen und Sportler des RC Stadt Haag am Start. Bei hochsommerlichen Temperaturen galt es, einen Rundkurs mit einer Länge von 21 Kilometern und 180 Höhenmetern zu bewältigen.
Im Zuge der Veranstaltung kamen nicht nur die Athletinnen und Athleten auf ihre Kosten, sondern auch die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des RC Stadt Haag. Diese wurden kulinarisch mit einem köstlichen Schweinebraten verwöhnt.
Auch sportlich konnten sich die Leistungen mehr als sehen lassen:
Das Big Team Mixed rund um RAAM-Sieger Philipp Kaider absolvierte beeindruckende 36 Runden und legte dabei 774 Kilometer zurück.
Das ambitionierte 24h 4er-Team erreichte nach 24 Stunden starke 44 Runden bzw. 946 Kilometer.
Andreas Lexmüller und Walter Höfler gingen im 6h 2er-Team an den Start und erzielten 10 Runden beziehungsweise 215 Kilometer.
Ein besonderes Lob gilt den Solofahrern Andreas Schnetzinger, Hans Christian Fellner und Martin Stöckler.
Für Hans Christian Fellner war es als Rookie die erste Teilnahme am 24h-Solo-Rennen. Er absolvierte beachtliche 387 Kilometer.
Andreas Schnetzinger hatte sich vorgenommen, seine Vorjahresleistung zu übertreffen – ein Ziel, das er mit hervorragenden 688 Kilometern eindrucksvoll erreichte.
Martin Stöckler bezeichnete das Rennen nach seinem Zieleinlauf als „das Härteste, was ich je gefahren bin“ – eine Aussage, die den enormen körperlichen und mentalen Einsatz im 24h-Solo-Bewerb eindrucksvoll unterstreicht.
Der RC Stadt Haag gratuliert allen Sportlerinnen und Sportlern herzlich zu ihren großartigen Leistungen und ihrem unermüdlichen Einsatz.
Ein besonderer Dank gilt außerdem allen Helferinnen und Helfern sowie Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben – sei es beim Anreichen der Verpflegung, bei der Koordination der Zeitpläne oder durch ihre tatkräftige Unterstützung im Hintergrund. Ohne euch wäre ein solches Event nicht möglich gewesen.
Bericht: Dominik Schickmair
ARBÖ-Radmarathon in Bad Kleinkirchheim

Kaiserwetter, ein volles Starterfeld und packende Duelle auf den Bergwertungen: Beim 14. ARBÖ-Radmarathon am 7. Juni 2026 in Bad Kleinkirchheim stellten sich über 700 Radsportbegeisterte der Herausforderung von 106 km und 2.480 Höhenmetern mit Anstiegen von durchschnittlich 8 % und maximal 15 % Steigung.
Gewertet wurden dabei ausschließlich die drei Bergwertungen entlang der 35 Kilometer langen Panoramastraße durch den Nationalpark Nockberge: die Schiestelscharte (12 km / 900 hm), die Eisentalhöhe (6 km / 500 hm) sowie zum Abschluss der Anstieg von Radenthein nach Bad Kleinkirchheim (8 km / 400 hm).
Walter Höfler vom RC Stadt Haag bewältigte die Bergwertungen in einer Gesamtzeit von 2:12 Stunden und erreichte in der Klasse MU70 den 23. Klassenrang.
Trotz aller sportlichen Höchstleistungen und ambitionierten Ziele steht bei dieser Veranstaltung vor allem die Freude am Radfahren im Mittelpunkt. Durch das spezielle Zeitmessungssystem kam es auf den Abfahrten zu keinen nennenswerten Zwischenfällen, sodass die Teilnehmer die Schönheit der Landschaft umso mehr genießen konnten.
Bericht: Walter Höfler
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600-Kilometer-Brevet

Andreas Lexmüller, Philipp Reindl und Karl Heinz Matzinger stellten sich am Samstag, dem 6. Juni, einer besonderen Herausforderung und absolvierten erfolgreich ein 600-Kilometer-Brevet. Der Start erfolgte um 8.35 Uhr in Haid. Die Strecke führte über St. Georgen ins Mühlviertel, weiter durch das Waldviertel in Richtung Horn und anschließend über Böheimkirchen, Mariazell, Wildalpen und Göstling wieder zurück nach Haid.
Die drei Radsportler bewältigten die 600 Kilometer mit knapp 5700 Höhenmeter einer Fahrzeit von rund 25 Stunden. Die Wetterbedingungen waren dabei nahezu ideal: Sonnenschein, angenehme Temperaturen und nur leichte Bewölkung begleiteten die Teilnehmer. Die angekündigten Regenschauer blieben glücklicherweise aus.
Wie bei Langstreckenfahrten dieser Art war die Müdigkeit ein ständiger Begleiter. Dennoch meisterten alle drei Fahrer die gesamte Distanz ohne Schlafpause, ohne Sturz und ohne größere technische Probleme. Am Ende überwog die Freude über die erfolgreiche Bewältigung dieser außergewöhnlichen Herausforderung.
Besonders bemerkenswert war die Leistung von Philipp Reindl, der nach einer schweren Krankheit und mit vergleichsweise kurzer Vorbereitungszeit die anspruchsvolle Strecke erfolgreich absolvierte. Dafür verdient er ebenso wie Andreas Lexmüller und Karl Heinz Matzinger große Anerkennung.
Ein Brevet ist eine Langdistanzfahrt im Radsport, bei der vorgegebene Strecken innerhalb eines bestimmten Zeitlimits zurückgelegt werden müssen. Die klassischen Distanzen umfassen 200, 300, 400, 600 und 1.000 Kilometer. Wer alle diese Brevets erfolgreich absolviert, hat die sogenannte Randonneurs-Serie abgeschlossen und erfüllt damit eine besondere Ausdauerleistung im Langstreckenradsport.
Wir gratulieren allen drei Teilnehmern herzlich zu dieser beeindruckenden sportlichen Leistung.
Bericht: Andi Lexmüller
3 Täler Classic - Windhaag bei Perg

Der ASVÖ 3 Täler Classic Marathon 2026 fand am 30. Mai im Rahmen der Windhaager Mountainbike-Tage (Oberösterreich) statt. Bei hervorragenden Bedingungen startete Walter Höfler beim zur TopSix Marathon Trophy zählenden Rennen auf der Light-Strecke mit 22 km und 700 hm.
Der anspruchsvolle Charakter der Strecke im Mühlviertel, insbesondere die fordernden Anstiege und technischen Abfahrten im Naarntal, verlangte den Teilnehmern einiges ab. Die Strecke verläuft weitgehend auf der bestehenden ÖAMTC-Mountainbike-Runde und führt großteils über Forst- und Schotterstraßen durch den Windhaager Schlossgraben, das Kemettal und das Naarntal.
Ergebnis: Walter Höfler, RC Stadt Haag – Zeit: 1:11 h, M60, 2. Rang
Am Samstag, den 13. Juni, geht die TopSix Mountainbike Trophy am Kürnberg weiter.
Bericht: Walter Höfler
Granitmarathon Kleinzell

Der 25. Raiffeisen Granitmarathon in Kleinzell im Mühlkreis, der auch zur TopSix Mountainbike Trophy zählt, gilt als eine der härtesten und technisch anspruchsvollsten Mountainbike-Veranstaltungen Österreichs.
Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen sorgten am Pfingstsonntag für perfekte Bedingungen für die mehr als 600 teilnehmenden Mountainbikerinnen und Mountainbiker. Die malerischen, aber kräftezehrenden Strecken führten durch die raue Mühlviertler Hügellandschaft, entlang der Großen Mühl und vorbei an den für die Region typischen Steinbrüchen.
Den Teilnehmern standen vier verschiedene Strecken zur Auswahl:
- Granitland Light: 26 km / 700 Höhenmeter (auch für E-Bikes)
- Lang Bau Small: 49 km / 1.500 Höhenmeter
- Intersport Pötscher Classic: 60 km / 2.000 Höhenmeter
- Raiffeisen Xtreme: 90 km / 3.100 Höhenmeter
Für den RC Stadt Haag gingen Alex Lahnsteiner auf der Xtreme-Strecke sowie Walter Höfler auf der Light-Strecke an den Start.
Wie erwartet entwickelten sich die Rennen von Beginn an zu schnellen und intensiven Bewerben, die vor allem in den technisch anspruchsvollen Abfahrten sowie an den kurzen, aber steilen Anstiegen entschieden wurden.
Alex Lahnsteiner überquerte nach 6:10 Stunden die Ziellinie. Walter Höfler absolvierte die Light-Strecke in 1:28 Stunden und konnte damit die Führung in der M60-Wertung der TopSix Marathon Trophy übernehmen.
Am Samstag, den 30. Mai geht die TopSix Mountainbike Trophy in Windhaag OÖ. weiter.
Bericht: Walter Höfler
Race Around NÖ - 2er Team

Was für ein unerwarteter Erfolg!
Nach knapp drei Jahren ohne jegliches Training – oder besser gesagt ohne Radfahren – war wegen familiärer Verantwortung und eines sanierungsbedürftigen Hauses an ein Hobby dieses Ausmaßes nicht zu denken. Daher war ich mir anfangs nicht sicher, ob es überhaupt Sinn macht, dieses Rennen zu bestreiten.
Aber unverhofft kommt oft. Mein Freund Philipp Kaider brauchte mich nicht lange zu überzeugen, als er sagte, dass Dominik Meierhofer auf der Suche nach einem Partner für dieses Rennen war.
Gesagt, getan. Das Training lief so überraschend gut, dass es kaum zu glauben war. Zum Rennstart fühlte ich mich top vorbereitet, auch wenn bis zur Topform noch etwas Luft nach oben war.
Bei eher bescheidenem Dauerregenwetter, das von maximal 8 Grad bis knapp an den Gefrierpunkt reichte, starteten wir um 20:36 Uhr als drittletztes Team ins Rennen. Die Strategie lautete: Domi Meierhofer fährt die längeren flachen Abschnitte, um meine Kräfte für die Anstiege ab dem Bereich Semmering zu schonen.
Diese Strategie ging komplett auf. Bis ins kleine Yspertal konnten wir sie durchziehen, doch dort musste ich meinem Trainingsrückstand Tribut zollen. Ich fuhr mich bis zum Bärenkopf komplett leer, sodass Domi die letzten Kilometer bis ins Ziel fahren musste, um unseren Acht-Minuten-Vorsprung auf die Zweitplatzierten bis ins Ziel zu retten.
Der Einsatz hat sich komplett ausgezahlt, denn wir kamen nach 16:50 Stunden ohne Reserven als erstes Team ins Ziel.
Alle aus dem vierköpfigen Team haben alles gegeben, und dafür möchte ich mich sehr, sehr herzlich bedanken. Es war mir eine Ehre!
Bericht: Dominik Schickmair
Wipfeltrophy Rachau

Die 5. WipfelTrophy in Rachau bei St. Margarethen/Knittelfeld fand am 9. Mai 2026 statt und diente als fulminanter Auftakt der traditionsreichen österreichischen Top Six Mountainbike Marathon-Serie. Bei optimalen Bedingungen lockte das Rennen zahlreiche Starter in die Steiermark. Die RC Stadt Haag-Bike Racer Höfler Thomas und Walter waren wieder gemeldet. Leider hatte Thomas drei Tage vor dem Rennen beim Abschlusstraining einen Sturz und musste auf einen Start verzichten, konnte aber dadurch die Betreuung von Walter übernehmen. Die technisch mittelschwere Strecke musste auf einem Rundkurs von 24 km und 1100 hm über drei Anstiege mit bis zu 23 %, schnellen Abfahrten auf Forststraßen und einen wurzeligen Singeltrail „Fuchs und Henne“, je nach Streckenwahl C/B/A 1-3 mal befahren werden. Walter bewältigte die C-Strecke sturzfrei und ohne Defekte mit einer Zeit von 1 h 42 min und erreichte den 3. Rang in der M60 Altersklasse.
Die Top Six-Mountainbike-Marathon-Serie geht am 24. Mai in Kleinzell weiter.
Bericht: Walter Höfler
Neusiedlersee Radmarathon

Der Klassiker im Burgenland rund um den Neusiedlersee wurde heuer am 19. April 2026 zum 34. Mal veranstaltet. Walter und Thomas Höfler starteten beide in der einzig wählbaren Distanz über 125 km und 600 Höhenmeter. Die Räder waren gewartet und geputzt, die Wettervorhersage meldete Sonne mit 20° C um die Mittagszeit sowie für diese Gegend sehr gute Windverhältnisse.
Die Taktik war, in eine schnelle Gruppe zu kommen, diese solange wie möglich zu halten und beim Schlusssprint die letzten Kraftreserven zu mobilisieren. Um 9 Uhr war es dann soweit. Die VIP-Gruppe rund um Doppelolympiasieger Benni Karl startete ins Rennen. Der Start erfolgte in Blöcken der Altersgruppen, sodass Thomas um 9:14 Uhr und Walter um 9:30 ins Rennen starteten.
Walter erreichte mit einem Schnitt von 36 km/h nach 3 Std 31 min das Ziel. Thomas durfte nach 3 Std Fahrzeit im Ziel aus den Pedalen steigen. Im Ziel gab es dann noch Würste und Getränk um den gröbsten Hunger entgegen zu wirken.
Der Saisonstart war somit geglückt - so kann es weitergehen!
Bericht: Thomas Höfler
